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Orangenölreiniger: Tipps und Tricks zur Reinigung mit dem natürlichen Alleskönner

Orangenölreiniger: Tipps und Tricks zur Reinigung mit dem natürlichen Alleskönner

Der Essigreiniger für das Bad, das Spülmittel in der Küche, der Polsterreiniger für das Sofa, das Fleckenmittel für Textilien – meist haben wir eine Menge verschiedene Reiniger zuhause, wenn es um das Putzen geht. Ein Orangenölreiniger kann (fast) alle Putzmittel ersetzen, zugleich ist er umwelt- und materialschonend und duftet angenehm. Was du mit dem Orangenölreiniger alles reinigen kann, welche Inhaltsstoffe er hat und wodurch er sich auszeichnet, erklären wir dir in unserem Ratgeber. Ausserdem erhältst du eine Anleitung, wie du den Orangenreiniger ganz einfach selbst herstellen kannst.

Was ist Orangenölreiniger?

Als effektiver Allzweckreiniger im Haushalt ersetzt der Orangenölreiniger so manchen Spezialreiniger und übernimmt zahlreiche Reinigungsaufgaben. Grundsätzlich kannst du mit dem Reiniger fast alle Oberflächen säubern. Mittlerweile setzen viele Hersteller auf die effektive reinigende Kraft des Orangenöls. Im Vergleich zu den meisten chemischen Reinigern verströmt das Reinigungsmittel zudem einen angenehmen und natürlichen Orangenduft.

Welche Inhaltsstoffe enthält Orangenölreiniger?

Die Basis-Inhaltsstoffe des Orangenölreinigers sind die ätherischen Öle von Orangen und Zitronen. Die Grundstoffe sind damit ganz natürlich – viele Produkte sind daher auch als Ökoreiniger zu bezeichnen, auch wenn sie nicht immer komplett biologisch abbaubar sind. Die industriell hergestellten Reiniger enthalten beispielsweise Inhaltsstoffe wie anionische sowie nichtionische Tenside, Alkohole, Konservierungsmittel, Duftstoffe und teilweise sogar Farbstoffe. Wer Wert auf ein Bio-Produkt legt, sollte daher genau schauen, welche Inhaltsstoffe der Reiniger enthält. Ein Hinweis: Der Orangenölreiniger wird häufig als Konzentrat angeboten, das sparsam im Verbrauch ist und vor dem Gebrauch noch mit Wasser verdünnt werden muss.

Was kann ich mit dem Reinigungsmittel auf Orangenölbasis reinigen und lassen sich damit auch Gerüche entfernen?

Der Orangenölreiniger gilt als Universalreiniger, der im Haushalt vielseitig einsetzbar ist. Er eignet sich unter anderem als:

  • Fettlöser: Du kannst den Orangenölreiniger zum Beispiel als Spülmittel nutzen, um Geschirr, Töpfe, Küchenoberflächen und Dunstabzugshauben zu reinigen.
  • Fleckentferner: Flecken, die auf glatten Oberflächen entstanden ist, lassen sich mit dem Orangenölreiniger entfernen. Dazu gehören auch Klebereste oder Kugelschreiberflecken.
  • Kunststoffreiniger: Mit dem Orangenölreiniger kannst du alle Kunststoffoberflächen (auch Fensterrahmen und -bänke) sowie Gummidichtungen (zum Beispiel an der Waschmaschine) reinigen.
  • Polster- und Textilienreiniger: Auch unschöne und hartnäckige Flecken auf dem Sofa oder in der Kleidung entfernt der Bio-Reiniger.
  • Badreiniger: Als Kalkentferner kommt der Orangenölreiniger vor allem im Bad zum Einsatz.
  • Poliermittel: Neben seiner Reinigungskraft eignet sich das Reinigungsmittel auch zum Polieren von glatten Oberflächen, die nach einer Behandlung wieder im strahlenden Glanz erscheinen.
  • Geruchsentferner: Aufgrund seines angenehmen und frischen Dufts kannst du mit dem Reiniger auch unangenehme Gerüchte, zum Beispiel aus Polstern und Textilien, entfernen.

Wie ist die richtige Anwendung, um Flecken mit dem Orangenölreiniger zu entfernen?

Greifst du auf ein Orangenölkonzentrat zurück, achte zunächst auf das empfohlene Mischverhältnis des Herstellers mit Wasser. Bei einer zu hohen Dosierung beziehungsweise Konzentration werden vor allem empfindliche Oberflächen angegriffen. Prüfe das Mittel vor jeder Reinigung zudem an unauffälliger Stelle auf seine Materialverträglichkeit. Für die Reinigung und Fleckentfernung gibst du den Reiniger auf einen Schwamm oder Lappen und behandelst die Oberflächen je nach Verunreinigung entweder grossflächig oder punktuell. Bei stärkeren Verschmutzungen lässt du das Mittel etwas einwirken. Wische danach mit klarem Wasser und einem Putztuch nach und trockne die Oberfläche ab.

Wann sollte ich Oberflächen nicht mit dem Orangenölreiniger säubern?

Zwar ist der Orangenölreiniger fast schon ein Allrounder, wenn es um die Fleckentfernung geht, seine Grenzen hat er als Putzmittel allerdings bei der Entfernung von Kalkstein. Aufgrund seiner Säure greift der Reiniger den Kalkstein an, was wiederum die Oberflächen (zum Beispiel Armaturen) beschädigen und zerstören kann.

Wie stelle ich Orangenreiniger selbst her?

Wünscht du dir einen Orangenreiniger, der umweltverträglich ist und ganz ohne Chemie auskommt, kannst du ihn auch einfach selbst herstellen. Du benötigst dafür:

  • die Schalen von sieben Orangen in Bio-Qualität
  • 750 Milliliter Tafel-, Apfel- oder Reisessig
  • 250 Milliliter Wasser
  • ein grosses verschliessbares Glas
  • eine Sprühflasche

Wasche die Orangen zunächst ab und schneide ihre Schalen ab. Achte darauf, dass kein Fruchtfleisch mehr daran ist. Fülle die Schalen in das Glas und gib so viel Essig hinein, bis die Schalen komplett bedeckt sind. Es ist wichtig, dass die Schalen vollständig von der Flüssigkeit bedeckt sind, damit sie nicht schimmeln können. Gegebenenfalls musst du den Inhalt etwas beschweren. Den Sud lässt du dann mindestens zwei bis drei Wochen ziehen. Danach seihst du den Inhalt ab, füllst Wasser auf und schüttest den Orangenreiniger in die Sprühflasche.

Welche Vorteile bietet der Orangenölreiniger?

Der Orangenölreiniger vereint viele Vorteile, er ist:

  • vielseitig als Allzweckreiniger und zur Entfernung unangenehmer Gerüche verwendbar
  • effektiv
  • materialschonend
  • umweltverträglich (vor allem ein selbst hergestellter Reiniger)
  • einer effektiver Fleck- und Schmutzentferner
  • angenehm duftend
  • als Konzentrat sparsam im Verbrauch

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