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Eigentlich ist Wildleder eine Sammelbezeichnung für alle Lederarten, die von freilaufenden, also „wilden“ Tieren stammen. Hier in der Schweiz sind traditionell die Häute von Hirschen, Büffeln oder Gemsen damit gemeint. Da allerdings immer weniger Leder von freilaufenden Tieren gewonnen wird, werden heute Wildleder und Veloursleder unter dem Sammelbegriff Rauleder gefasst. Veloursleder besteht aus der unbeschichteten Rückseite eines Glattleders und weist eine raue Oberfläche auf, die dem Wildleder ähnelt. Was die Pflegeeigenschaften von Leder betrifft, ist die Tierart letzten Endes nicht entscheidend. Die angeraute Oberfläche ist es, auf die beim Reinigen von Wildleder ankommt.
Bei der Reinigung von Schuhen und Kleidung aus Wildleder solltest du behutsam vorgehen.
Du möchtest dich möglichst lange an deinem Wildlederschuh oder dem Veloursledersofa erfreuen? Dann ist es am besten, du minimierst das Fleckenrisiko gleich von Beginn an. Imprägniere neue Wildleder-Produkte immer vor der Benutzung. Damit schützt du das empfindliche Leder vor Schmutz und Nässe. Die Imprägnierung solltest du in regelmässigen Abständen wiederholen. Wenn sich Veloursleder erst einmal mit Wasser vollgesogen hat, ist es für eine Versiegelung zu spät. Im Fachhandel findest du hochwertige Imprägniersprays, die genau auf die Bedürfnisse von Wildleder abgestimmt sind. Diese Imprägniersprays sind sogar in verschiedenen Farben erhältlich und peppen die Lederprodukte optisch zusätzlich auf.
Ist Wildleder durch und durch mit Öl verschmiert, kannst du nicht mehr viel tun. Bei oberflächlichen Fettflecken eignen sich aber Teppichschaum, Polsterschaum oder Trockenshampoo.
Du hast keinen Teppichschaum zur Hand? Manche Hausmittel können eine wertvolle Hilfe sein.
Es gibt einige Hausmittel, die sich dabei bewährt haben, Wildleder zu reinigen.
Sind Wasserflecken auf Wildlederschuhen entstanden, ist schnelles Handeln gefragt. Die Flüssigkeit sollte sofort mit einem Tuch aufgenommen werden. Sind auch nach der Trocknungszeit noch Spuren des Flecks zu sehen, wischst du den ganzen Schuh vorsichtig und in kreisenden Bewegungen mit einem feuchten Tuch ab. Wichtig ist, dass du hierfür destilliertes Wasser verwendest. Hat der Wildlederschuh hässliche Schneeränder, fügst du dem Wasser einen Spritzer Essig oder Zitronensaft hinzu und reibst die die Ränder damit ein. Auch hierbei gilt: Setze die Schuhe zur Trocknung nicht extremer Hitze aus, damit das Leder nicht spröde wird. Alternativ sind spezielle Wildleder-Radiergummis in der Lage, Salzränder der Wasserflecken zu entfernen.
Es soll ja Leute geben, die mit Erfolg Wildleder im Schonwaschgang der Waschmaschine gereinigt haben. Sie haben dafür ein rückfettendes Woll- oder Seidenwaschmittel verwendet. Meistens jedoch verliert das Leder durch einen Waschgang in der Maschine seine ursprüngliche Schönheit und wird spröde und hart. Es ist ein zu grosses Risiko, hochwertige Bekleidungsstücke aus Wildleder in der Maschine zu waschen. Konsultiere lieber einen Spezialisten in deiner Nähe, wenn du beim Reinigen von Wildleder auf Nummer Sicher gehen möchtest.
Besitzt du wertvolles, vielleicht sogar antikes Tafelsilber und schöne silberne Kandelaber? Sein milder Glanz macht Silber zu einem der schönsten Materialien für die festlich gedeckte Tafel. Leider aber neigt es dazu, mit der Zeit schwärzlich anzulaufen. An manchen Stellen, speziell bei Schmuck, mag die Patina gewünscht sein, um Ornamente hervorzuheben. Die Laffe des Löffels oder die Gabelzinken zeigen sich aber am schönsten im hellen Glanz. Es gibt spezielle Silberpflegemittel, die die Verfärbungen beseitigen. Wir zeigen dir einfache Tricks mit Mitteln, die jeder zuhause hat. Mit unseren Haushaltstipps bringst du dein schönes Silberbesteck samt Serviettenringen und Platztellern wieder zum Strahlen.
Geöltes Parkett zu reinigen, ist je nach Beanspruchung in unterschiedlichen Intervallen nötig. Immer sammeln sich Verschmutzungen, die sich nicht wegfegen lassen, und es ist besser, gründlich durchzuwischen. Wahrscheinlich weisst du schon, dass du dein geöltes Parkett nicht einfach mit Wasser und Universalreiniger putzen solltest. Der Grund dafür ist ganz einfach: Das geölte Parkett ist mit der Hilfe von Fett konserviert. Verwendest du konventionellen Fettlöser, um gewachstes oder geöltes Parkett zu reinigen, beschädigst du die schützende Fettschicht in den Poren des Holzes. Spezielle Reinigungsmittel, die auf das verwendete Holzöl abgestimmt sind, reinigen die Oberfläche zuverlässig und frischen gleichzeitig die Fettschicht auf.
Plattenboden hat es inzwischen fast in jedem Haus und in jeder Wohnung. Je nach Material und Musterung ist darauf der tägliche Schmutz gut oder weniger gut sichtbar. Mit welchem Reinigungsmittel ein Plattenboden gereinigt werden kann, wie oft die Reinigung erfolgen sollte, was bei Küchenfliesen und bei Badfliesen beachtet werden sollte, wie Fugen wieder strahlend weiss werden, was du bei der Reinigung eines Plattenbodens noch beachten solltest, sowie mit welchen Tricks du hartnäckige Flecken entfernst – das alles erfährst du hier.
Plexiglas ist ein sehr vielseitiges und beliebtes Material, dazu auch ein robuster Glasersatz. Wenn es jedoch um die Reinigung geht, gilt es, einige Anwendungstipps zu beachten. Das Material reagiert auf bestimmte Pflegemittel nämlich ganz anders als Glas. Wie du Plexiglas reinigst, ohne es zu beschädigen, erklären wir die im folgenden Artikel.
Der Essigreiniger für das Bad, das Spülmittel in der Küche, der Polsterreiniger für das Sofa, das Fleckenmittel für Textilien – meist haben wir eine Menge verschiedene Reiniger zuhause, wenn es um das Putzen geht. Ein Orangenölreiniger kann (fast) alle Putzmittel ersetzen, zugleich ist er umwelt- und materialschonend und duftet angenehm. Was du mit dem Orangenölreiniger alles reinigen kann, welche Inhaltsstoffe er hat und wodurch er sich auszeichnet, erklären wir dir in unserem Ratgeber. Ausserdem erhältst du eine Anleitung, wie du den Orangenreiniger ganz einfach selbst herstellen kannst.
Chromstahl ist rostfrei, langlebig und hygienisch. Ist Nickel beigemischt, wird er sogar säurebeständig. Daher setzt ihn die Gastronomie und Lebensmittelverarbeitung gern ein. Auch im Haushalt ist Chromstahl nicht wegzudenken. Gängig ist die Edelstahlgüte 18/8 (18 Prozent Chrom, 8 Prozent Nickel, 74 Prozent Stahl). Viele Bereiche schwören auf den dekorativen Baustoff, der edel wirkt und umgangssprachlich gern als Edelstahl bezeichnet wird. So schön Chromstahl aussieht, er hat eine Schwäche: Fingerabdrücke, Fett- und Wasserspritzer stechen sofort ins Auge. Damit die schicke Metalloptik lange schön bleibt, hilft nur eins: Chromstahl reinigen und pflegen. Wir verraten Tipps und Tricks für ein glänzendes Äusseres.