Leider unterstützen wir Internet Explorer nicht mehr.

Bitte verwenden Sie Microsoft Edge, Google Chrome oder Firefox.

Finde die besten Reinigungskräfte in deiner Nähe
>
Ratgeber-Übersicht
>
Geöltes Parkett reinigen wie die Profis – so sieht es wieder aus wie neu

Geöltes Parkett reinigen wie die Profis – so sieht es wieder aus wie neu

Geöltes Parkett zu reinigen, ist je nach Beanspruchung in unterschiedlichen Intervallen nötig. Immer sammeln sich Verschmutzungen, die sich nicht wegfegen lassen, und es ist besser, gründlich durchzuwischen. Wahrscheinlich weisst du schon, dass du dein geöltes Parkett nicht einfach mit Wasser und Universalreiniger putzen solltest. Der Grund dafür ist ganz einfach: Das geölte Parkett ist mit der Hilfe von Fett konserviert. Verwendest du konventionellen Fettlöser, um gewachstes oder geöltes Parkett zu reinigen, beschädigst du die schützende Fettschicht in den Poren des Holzes. Spezielle Reinigungsmittel, die auf das verwendete Holzöl abgestimmt sind, reinigen die Oberfläche zuverlässig und frischen gleichzeitig die Fettschicht auf.

Welche Produkte gibt es, um geöltes Parkett zu reinigen?

Die Hersteller von Hartwachsölen für Parkett und Dielen bieten eine Reihe von Pflegeprodukten an – oft sogar im Set. Dazu gehören üblicherweise:

  • Holzbodenseife oder ein anderer Reinigungszusatz zum Wischen
  • Intensivreiniger
  • Fleckentferner
  • Pflegeöl

Der Intensivreiniger kommt zum Einsatz, wenn die normale Unterhaltsreinigung mit einem Wischzusatz nicht mehr ausreicht. Er entfernt alte Wachsschichten von der Oberfläche und bereitet das Holz auf die Behandlung mit dem Pflegeöl vor. Danach sieht es wieder aus wie neu. Für die Intensivreinigung empfiehlt sich die maschinelle Methode.

Welche ist die richtige Holzbodenseife?

Viele Holzbodenseifen enthalten nur natürliche Inhaltsstoffe und sind daher sehr umweltfreundlich. Eine Schadstoffbelastung wie bei Industriechemikalien brauchst du nicht zu befürchten. Beim Kauf musst du allerdings darauf achten, die richtige Holzbodenseife zu finden. Du erkennst sie an der entsprechenden Beschriftung, die als Anwendungsgebiete folgende Holzböden nennt:

  • Geölte Böden
  • Gelaugte Böden
  • Gewachste Böden
  • Geseifte Böden

Die Holzarten spielen keine Rolle, aber für lackierte Hölzer ist eine andere Holzbodenseife nötig. Die Holzbodenseife für geöltes Parkett enthält rückfettende Substanzen, die auf versiegelten Oberflächen einen stumpfen Film bilden. Holzbodenseifen sind ausserdem in verschiedenen Farbtönen erhältlich (zum Beispiel grau und weiss), um farbig geöltes Parkett reinigen und gleichzeitig mit einer Auffrischung versehen zu können.

Woran erkenne ich einen geölten Bodenbelag aus Holz?

Wenn du einen Holzboden hast und nicht sicher bist, ob das Parkett geölt, gewachst oder versiegelt ist, gibt es ein paar Anhaltspunkte, um das herauszufinden. Für die Pflege von Parkett und Dielen ist dieser Unterschied sehr wichtig. Schau dir den Bodenbelag genau an, am besten bei Tageslicht. Das Ölen lässt den Farbton des Holzes dunkler erscheinen, lackierte Böden sind heller. An der Oberfläche erkennst du bei Öl die Struktur des Holzes und es hat sich allenfalls ein mattes Schimmern gebildet, während Lack glänzt. Falls schon Kratzer vorhanden sein sollten, weisen sie bei geöltem Holz keinen grossen Farbunterschied auf.

Welche Tipps und Pflegehinweise gibt es zu geöltem Parkett?

Jeder Ratgeber wird dir unterschiedliche Tipps und Tricks nennen, um geöltes Parkett zu reinigen. Am wichtigsten ist, nicht zu vergessen, dass dies kein üblicher Bodenbelag, sondern ein offenporiger, natürlicher Holzboden ist. Wische daher niemals nass, sondern immer nur feucht. Dein Wischmopp darf nicht aus Mikrofaser sein. Vor dem Wischen benutzt du den Staubsauger und führst bei Bedarf eine Fleckenentfernung durch. Zu den beachtenswerten Tipps gehört ausserdem, zwei Eimer zu verwenden: Einen für das Wischwasser und einen mit klarem Wasser zum Ausspülen des Mopps.

Warum ist eine Vorreinigung mit dem Staubsauger nötig?

Einer der wichtigsten Tipps zur Parkettpflege ist der Einsatz des Staubsaugers. Geöltes Parkett zu reinigen bedeutet letztlich, die Ölschicht ein bisschen anzulösen und gleichzeitig eine neue aufzutragen. Sind Staub und Fusseln am Boden, wenn du das Pflegemittel aufträgst, arbeitest du sie gründlich in das offenporige Holz ein. Die Verschmutzungen gehen dann eine recht feste Verbindung mit dem Parkettöl beziehungsweise den rückfettenden Substanzen des Reinigers ein. Deshalb wird dein Parkettboden ohne den Staubsauger nicht richtig sauber.

Welche Reinigungsmittel eignen sich für den Innenbereich?

Wenn du genau weisst, mit welchem Parkettöl dein Fussboden behandelt wurde, bietet der Hersteller eventuell auch einen Reiniger dazu an. Ein derartiges Produkt ist die beste Lösung, denn die Inhaltsstoffe sind aufeinander abgestimmt. Du kannst dich ausserdem darauf verlassen, dass auch ein eventuell vorhandener Farbzusatz genau passt. Ist das verwendete Parkettöl unbekannt, probierst du ein ausgewähltes Produkt lieber erst an einer unauffälligen Stelle aus (etwa hinter einem Küchenschrank), bevor du beginnst, damit dein gesamtes geöltes Parkett zu reinigen. Die Parkettöle für Innenräume unterscheiden sich von denen für den Aussenbereich. Holzterrassen benötigen andere Pflegemittel.

Wozu dient die Behandlung von Parkett mit Wachs und Öl?

Parkett und Holzdielen im Innenbereich sind früher nur mit Lack versiegelt worden. Dadurch entsteht eine wasserdichte, glänzende Schicht an der Oberfläche, die das Holz darunter schützt. Ein grosser Nachteil davon ist, dass Kratzer sofort das Gesamtbild stören und nicht anders zu beheben sind als durch ein erneutes Versiegeln des gesamten Bodens. Die Oberflächenbehandlung mit Öl beziehungsweise Wachs verhält sich anders: Das Öl dringt tief in die Poren des Holzes ein und bildet dort einen schützenden Fettfilm. Feuchtigkeit oder Flecken können so nicht mehr einziehen. Das Holz atmet weiter und Beschädigungen lassen sich mit dem Wachsöl leicht ausbessern.

Der Reinigungsvergleich für die Schweiz. Finde die besten Reinigungskräfte in deiner Nähe - mit Preisen und Bewertungen!

Das könnte dich auch interessieren

Aluminium reinigen: mit diesen Hausmitteln kein Problem

Wenn du Aluminium reinigen willst, musst du dafür nicht zwingend die Chemiekeule schwingen. Stattdessen gibt es auch einige Hausmittel, die sich bestens für diese Zwecke eignen. Nach einiger Zeit kann das Leichtmetall eine schützende Schicht aus Aluminiumoxid bilden, sodass es so wirkt, als wäre es angelaufen. Die Schicht entsteht durch schmutzige Partikel, wie zum Beispiel Staub, in der Luft, die sich an der Oberfläche des Aluminiums ansammeln. Im folgenden Ratgeber erfährst du, wie du Aluminium selbst problemlos reinigst.

Wasserkocher entkalken – die besten Hausmittel und erprobte Tricks

Ob für die morgendliche Tasse Brühkaffee, ein Tässchen Kräutertee oder Babys Fläschchen: Wasserkocher sind aus modernen Haushalten nicht mehr wegzudenken. Allerdings setzt sich an den Innenwänden sowie auf dem Boden schnell Kalk ab, der unschön aussieht und das Gerät in seiner Funktion beeinträchtigt. Ganz abgesehen davon schmeckt ein Kaffee mit Kalkkrümeln nicht besonders gut. Daher solltest du deinen Wasserkocher regelmässig entkalken, damit er keinen Schaden nimmt und du deinen Morgenkaffee ungetrübt geniessen kannst. In diesem Ratgeber findest du erprobte Hausmittel zum Putzen deines Gerätes sowie eine Anleitung, wie du sie am besten einsetzt. Denn: Teure Reinigungsmittel brauchst du nicht.

Laminat reinigen: So gelingt es perfekt und ohne Streifen

Laminat ist einer der beliebtesten Bodenbeläge. Der Grund: Laminatboden ist in verschiedenen Holzarten und daher in vielen ansprechenden Farben erhältlich. Zudem ist es einfach zu pflegen. Wichtig ist nur, dass du geeignete Reinigungsmittel verwendest, mit denen dein Laminat keinen Schaden nimmt. Laminat kannst du problemlos sowohl saugen als auch wischen. Du solltest nur darauf achten, dass du nie zu viel Wasser verwendest, da das Laminat sonst aufquellen kann. Laminat reinigen – so geht es.