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Partikelfilter reinigen: Selbst Hand anlegen oder eine Werkstatt besuchen?

Partikelfilter reinigen: Selbst Hand anlegen oder eine Werkstatt besuchen?

Ein Partikelfilter ist in allen Dieselfahrzeugen verbaut. Hier dient er dazu, die Abgase im Auspuff zu reinigen und so die Luftverschmutzung so gering wie möglich zu halten. Denn der Russ schadet nicht nur der Umwelt, sondern kann auch in deine Atemwege gelangen. Kaum vorstellbar, aber bis zum Jahr 2003 wurden noch keine solchen Filter serienmässig verbaut. Heute sind sie Standard, halten aber natürlich auch nicht ewig. Irgendwann verstopft der Filter und du musst den Partikelfilter reinigen. Mit ein wenig Geschick kannst du das auch selbst erledigen und musst dich nicht in die Werkstatt begeben.

Was ist der Russpartikelfilter?

In Dieselfahrzeugen entstehen beim Verbrennungsprozess im Abgas kleinste Russpartikel, auch als Feinstaub bekannt. Dass sie nicht nur der Umwelt schaden, sondern auch gesundheitsschädlich sind, sollte bekannt sein. Daher ist es mittlerweile Pflicht, dass in Dieselfahrzeugen ein Russpartikelfilter verbaut ist. Sie bestehen aus einer Wand aus Keramik oder Metall. Hier werden die Kleinstteilchen angezogen und an ihr gesammelt. Daneben sind nicht nur Dieselfahrzeuge, sondern auch Benziner mit Direkteinspritzung mit einem Filter ausgestattet. Auch hier entsteht bei der Verbrennung Russ. Der Partikelfilter kann übrigens auch folgende Bezeichnungen haben:

  • DPF
  • Russpartikelfilter
  • Dieselpartikelfilter

Welche Nachteile hat ein Partikelfilter?

Lange Zeit sträubten sich die Automobilhersteller immens gegen den Einbau solcher Filter. Der Grund: Laut Statistik soll der Filter dazu führen, dass sich der Kraftstoffverbrauch um bis zu neun Prozent erhöhen kann. Auch sind die Filter entgegen der Angaben der Hersteller nicht wartungsfrei. Ein Wechsel wird je nach Fahrweise und Fabrikat fällig: Je nach Automarke wird dieser Austausch schon bei 120.000 Kilometern oder auch erst bei 200.000 Kilometern fällig. Bist du ausschliesslich auf Kurzstrecken unterwegs, kann der Filter aber schon nach wenigen hundert Kilometern verstopfen.

Kann ich dem Austausch des Diesel-Partikelfilters vorbeugen?

Der Diesel-Partikelfilter ist irgendwann mit Russ verstopft. Das gilt besonders dann, wenn du überwiegend Kurzstrecken innerhalb des Stadtgebietes fährst. Während der kurzen Zeit erreicht der Motor eine Temperatur von nicht einmal 200 Grad Celsius. Das hat zur Folge, dass der Russ nicht verbrannt werden kann und sich festsetzt. Bereits einige Kilometer Fahrt auf der Autobahn und eine etwas schnellere Fahrweise beseitigen das Problem allerdings von selbst. Solche Fahrten auf der Autobahn werden auch als Regenerationsfahrten bezeichnet. Sie sollten mindestens eine Stunde dauern, damit die erforderlichen Motor- und Abgastemperaturen erreicht werden, um den Filter komplett freizubrennen. Eine gemischte Fahrweise ist die ideale Voraussetzung, um eine möglichst lange Haltbarkeit des Filters zu gewährleisten.

Was ist bei der Reinigung des Partikelfilters zu beachten?

Dass der Dieselpartikelfilter, kurz DPF genannt, voll ist, erkennst du, wenn die gelbe Warnleuchte in deinem Fahrzeug aufblinkt. Ist das der Fall, solltest du nur noch mit begrenzter Drehzahl weiter fahren. Theoretisch sind die Filter zwar wartungsfrei. Die Praxis aber sieht anders aus. Werden hauptsächlich Kurzstrecken gefahren, können sich die Filter nicht selbst reinigen, denn die Abgastemperatur ist zu niedrig. Ist der Partikelfilter verstopft, merkst du das meist daran, dass das Auto nicht mehr so zügig beschleunigt wie sonst.

Wann lohnt ein Gang in die Werkstatt?

Traust du dir das Partikelfilter Reinigen nicht selbst zu, solltest du deine Partnerwerkstatt aufsuchen. Wie einfach sich die Reinigung gestaltet, ist von Fahrzeug zu Fahrzeug unterschiedlich. Müssen sehr viele Komponenten demontiert werden, kann sich der Gang in die Werkstatt lohnen. Als Laie solltest du grundsätzlich eine Werkstatt aufsuchen, denn eine unsachgemässe Reinigung kann teure Folgeschäden verursachen. Selbst wenn du dir Tipps beim Profi holst: Im Zweifelsfall wendest du dich lieber an einen versierten KFZ-Mechaniker.

Welche Reinigungsmittel sind erforderlich?

Möchtest du deinen Partikelfilter selbst reinigen, findest du im Handel einige preisgünstige Komplettsets inklusive Reinigungsmittel. Vor der Filterreinigung solltest du dein Fahrzeug mindestens eine Stunde lang nicht bewegen, damit die Abgasanlage entsprechend herunterkühlen kann. Um dir Zugang zum Russpartikelfilter zu verschaffen, musst du zunächst einige andere Teile demontieren. Entsprechende Ratgeber findest du vielfach im Internet. Grundsätzlich solltest du dich aber auf die Bedienungsanleitung deines Fahrzeugs verlassen. Das Reinigungsmittel gibst du am besten in kurzen Sprühintervallen von fünf bis zehn Sekunden in den Filter. In der Regel muss das Reinigungsmittel komplett aufgebraucht werden, damit die Auswirkungen bleibend sind. Im Anschluss muss noch eine Spüllösung in den Filter gegeben werden. Ist auch das erledigt, kannst du die zuvor demontierten Teile wieder anbauen. Damit die Reinigung komplett abgeschlossen wird, ist eine halbstündige Fahrt über die Autobahn empfehlenswert.

Welche Tipps zur Wartung des Russpartikelfilters sind noch sinnvoll?

Hat dein Fahrzeug schon mehrere zehntausend Kilometer auf dem Buckel, kann eine Reinigung unter Umständen nicht ausreichen und du solltest über den Austausch des Russpartikelfilters nachdenken. Übrigens besteht auch die Möglichkeit, den Filter nachrüsten zu lassen: Das ist ideal, wenn du über einen Verkauf deines Autos nachdenkst und den Wert steigern möchtest.

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