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Früher war die rötlich schimmernde Legierung Standardausrüstung in vielen Haushalten. Kupferkessel, Essbesteck, Rohrleitungen, Kupfermünzen und Kupferschmuck prägten generationenlang den Alltag. Mit dem Aufkommen von günstigerem Aluminium und leichteren, pflegeleichten Plastikutensilien für den Haushalt kam das Kupfer aus der Mode. Doch heute erlebt das formbare, zähe Halbedeletall mit dem edlen Design ein Revival im Haushalt und als Dekoartikel.
Gut gepflegte Kupfertöpfe, Schmuckstücke und Blumenvasen erstrahlen in sanftem Glanz. Doch sie setzen leider auch schnell Patina an, wenn sie nicht regelmässig gereinigt werden. Dunkle Flecken und allgemein eine dunklere, stumpfe Verfärbung zeigen sich auf Besteck und Kupfertöpfen. Unbeschichtet und unlackiert, oxidiert Kupfer an der Luft und bekommt einen Überzug, den wir aufgrund seiner grünlichen Färbung als Grünspan kennen. Bei alten Kupfergegenständen ist dieser Grünspan sogar giftig – hier solltest du die Reinigung mit Handschuhen vornehmen und etwa altes Kochgeschirr nur zur Deko verwenden.
Das traditionsreiche Material kann mit einer ganzen Reihe von haushaltsüblichen Mitteln gesäubert werden. Haushaltstipps zum Reinigen von Kupfer gibt es viele. Immerhin ist das Material seit Generationen selbstverständlich in jedem Haushalt zu finden. Hausmittel haben einige Vorzüge: Sie sind meistens verfügbar, günstig und nicht selten auch die nachhaltigste Lösung. Im Gegensatz zu chemischen Reinigungsmitteln belasten sie Umwelt und Geldbeutel oft deutlich weniger. Hier ein Überblick über gängige Reinigungsmittel für Kupfer, die du in fast jedem Haushalt finden kannst:
Wenn das Kupfer eine starke Patina hat, ist unter Umständen ein professioneller Reiniger die bessere Lösung. Holzasche eignet sich auch nur bedingt, denn sie muss zunächst gründlich gesiebt werden. Feste Stücke oder gar Steinchen darin könnten sonst Kratzer auf dem weichen Metall verursachen. Hier empfiehlt sich doch eher das professionelle Reinigungsmittel. Auch bei Münzen oder einem Kupfergegenstand von hohem Wert greifst du besser zum Reinigungsmittel vom Profi – oder du lässt das gute Stück gleich von einem Fachmann als Auftragsarbeit reinigen.
Manche Kupferkessel und Gegenstände sind mit Messing beschichtet oder bestehen aus einer Legierung, also einer Mischung mehrerer Metalle. Gerade bei lebensmittelechten Gefässen oder Bestecken ist dies oft der Fall. Hier solltest du besonders auf milde Reinigungsmittel achten und auf gar keinen Fall Scheuermittel verwenden. Du bist nicht sicher, ob das Essgeschirr oder der Kupferkessel mit Messing ausgestattet ist? Das prüfst du einfach mit einem Magneten, denn Messing reagiert darauf. Für beide Metallarten gibt es natürlich im Handel auch Spezialreiniger zu kaufen.
Nicht nur Wasser und Reinigungsmittel sorgen für Hochglanz beim Halbedelmetall. Auch die Auswahl geeigneter Scheuerlappen und anderer Hilfsmittel ist wichtig, um perfekte Sauberkeit und Glanz zu erzielen. Gerade bei Messing gilt: Nicht zu fest schrubben! Das könnte zu winzigen Kratzern auf der Oberfläche führen. Verwende weiche Tücher, etwa aus Baumwolle oder Mikrofaser. Auch zur abschliessenden Politur nimmst du ein trockenes, weiches Tuch. Oder du knüllst Zeitungspapier zu einer Kugel zusammen und polierst damit die Oberfläche im Handumdrehen auf Hochglanz. Regelmässig gereinigt und poliert, erhalten Kupfergegenstände so ihren strahlenden Glanz über Jahrzehnte hinweg.
Angelaufene Kupfermünzen sehen wenig ansehnlich aus. Ihrem Wert tut das zwar keinen Abbruch, aber aus optischen Gründen ist die Kupferreinigung für den Sammler oder Verkäufer schon wichtig. Gerade bei wertvollen Sammlungen oder auch bei Kunstgegenständen wie dem Kupferstich ist hier aber von Hausmitteln und der Selbstreinigung abzuraten. Teure Kupfermünzen gibst du besser in professionelle Hand, um sie sorgsam reinigen zu lassen. Hier könnten Fehler aufgrund von falschen Reinigungsmitteln oder Vorgehensweisen richtig teuer werden. Dasselbe gilt für liebgewordene Erbstücke, die auf keinen Fall Schaden nehmen sollen: Hier ist der Experte der sicherste Weg, um das gute Stück zu bewahren.
Geöltes Parkett zu reinigen, ist je nach Beanspruchung in unterschiedlichen Intervallen nötig. Immer sammeln sich Verschmutzungen, die sich nicht wegfegen lassen, und es ist besser, gründlich durchzuwischen. Wahrscheinlich weisst du schon, dass du dein geöltes Parkett nicht einfach mit Wasser und Universalreiniger putzen solltest. Der Grund dafür ist ganz einfach: Das geölte Parkett ist mit der Hilfe von Fett konserviert. Verwendest du konventionellen Fettlöser, um gewachstes oder geöltes Parkett zu reinigen, beschädigst du die schützende Fettschicht in den Poren des Holzes. Spezielle Reinigungsmittel, die auf das verwendete Holzöl abgestimmt sind, reinigen die Oberfläche zuverlässig und frischen gleichzeitig die Fettschicht auf.
Plexiglas ist ein sehr vielseitiges und beliebtes Material, dazu auch ein robuster Glasersatz. Wenn es jedoch um die Reinigung geht, gilt es, einige Anwendungstipps zu beachten. Das Material reagiert auf bestimmte Pflegemittel nämlich ganz anders als Glas. Wie du Plexiglas reinigst, ohne es zu beschädigen, erklären wir die im folgenden Artikel.
Die Flächendesinfektion von Oberflächen ist nicht nur in medizinischen Einrichtungen und in der ambulanten Pflege ein zentrales Thema. In Zeiten von Corona wird auch ausserhalb des Gesundheitswesens viel Wert auf Hygiene gelegt. Unsichtbar und unbemerkt haften Bakterien und Viren an ganz normalen Alltagsgegenständen wie Schreibtischen und Telefonen. Manche Krankheitserreger überleben mehrere Monaten auf diesen Flächen und verbreiten sich ungehindert über Hände, aber auch in der Luft schwebende Staubpartikel. Mit einer konsequenten Flächendesinfektion kannst du entscheidend zur Vorbeugung von Infektionskrankheiten beitragen. Wir beantworten dir in unserem Ratgeber die wichtigsten Fragen zu Desinfektionsmitteln für Flächen in Beruf und Alltag.
Mit einem Ledersofa im Wohnzimmer erfüllen sich manche Menschen einen Traum. Hochwertige Möbelstücke aus echtem Leder strahlen Behaglichkeit und einen Hauch von Luxus aus. Im Alltag bleibt es jedoch nicht aus, dass die Ledercouch verschmutzt. Ob Kugelschreiberflecken, Essensreste, Kaffee oder Rotwein: Das Leben hinterlässt seine Spuren. Kein Grund zur Panik! Worauf du bei der Reinigung von Ledersofas achten solltest, erfährst du in diesem Ratgeber.
Hast du in deiner Wohnung keine Hartböden wie Fliesen, Laminat oder Parkett, sondern Teppiche und Auslegware? Diese Bodenbeläge verleihen unserem Zuhause Gemütlichkeit und sind durchaus beliebt. Du solltest aber Wert auf eine umfassende und regelmässige Reinigung legen, denn sie sind auch Staubfänger und besonders anfällig für Schmutz. Auch Bakterien und Keime setzen sich gerne im Teppichboden fest. Für die Reinigung kannst du sowohl im Handel erhältliche Teppichreiniger als auch diverse Hausmittel nutzen.
Bei Reinigungsmitteln handelt es sich in der Regel um waschaktive Substanzen und Lösungen. Diese dienen insbesondere dazu, bestimmte Stoffe wie beispielsweise Fette von einer Oberfläche zu lösen. Oft machen solche Substanzen die Reinigung einfacher. Trotzdem schwören viele Praxistipps darauf, nur mit Wasser zu reinigen. Solche Methoden gelten nicht nur für haushaltsübliche Putzarbeiten, sondern auch oft für die Reinigung von Lebensmitteln oder für die eigene Körperpflege. Ob es nun gut oder schlecht ist, ausschliesslich mit Wasser zu reinigen und auf welche Aspekte du dabei achten solltest, erfährst du in diesem Artikel.