Leider unterstützen wir Internet Explorer nicht mehr.

Bitte verwenden Sie Microsoft Edge, Google Chrome oder Firefox.

Finde die besten Reinigungskräfte in deiner Nähe
>
Ratgeber-Übersicht
>
Marmor reinigen: So strahlen Marmorböden voller Glanz

Marmor reinigen: So strahlen Marmorböden voller Glanz

Marmor ist ein natürliches Baumaterial, das der Mensch schon seit der Antike schätzt. Doch die Fliesen und Platten aus Kalksandstein stellen gewisse Ansprüche. Nur, wenn sie gut gepflegt werden, bewahren sie ihren Glanz und ihre elegante Ausstrahlung über Jahre hinweg. Wie du Marmorfussböden richtig reinigst, hartnäckigen Schmutz entfernst und die Flächen vor stumpfen Oberflächen bewahrst, erfährst du in diesem Artikel.

Welche Besonderheiten haben Marmorböden?

In mächtigen Steinbrüchen wird der Marmor gewonnen. Doch trotz seines Gewichts ist der Naturstein ein empfindliches Material. Deshalb brauchen Marmorfussböden besondere Reinigung und Pflege, um lange zu halten und ihren Glanz zu bewahren. Besonders wichtig ist es, sie nicht mit falschen Reinigungsmitteln zu behandeln oder sie zu verkratzen. Dies würde schnell dazu führen, dass der polierte Stein seinen Glanz verliert und nur noch stumpf aussieht. Auch Granit muss poliert und angemessen gepflegt werden, um seine besondere Ausstrahlung zu behalten.

Die besten Tricks und Haushaltstipps zur Marmorreinigung: Wie reinige ich Marmor?

Der erste Schritt zum sauberen Marmorfussboden ist das einfache Kehren – und zwar am besten täglich, denn damit entfernst du schonend losen Schmutz und Staub. Dieser sieht nicht nur unschön aus, sondern kann je nach Material auch Auswirkungen auf Marmorflächen haben. Sauberkeit ist also für den empfindsamen Naturstein zugleich eine Pflegevoraussetzung. Flecken entfernst du, indem du die Fliesen oder Platten mit einem Neutralreiniger oder speziellen Marmorreiniger wischst. Auch klares Wasser zusammen mit Spiritus ist geeignet für die nasse Marmorreinigung.

Steinpflege in Küche und Bad: Welche Pflege brauchen Fliesen aus Marmor und Granit?

Grundsätzlich sollte das Naturmaterial möglichst wenig belastet werden – das gilt sowohl für den Reiniger als auch das Werkzeug, mit dem du den Granit oder Marmor säubern möchtest. Granit ist nicht ganz so empfindlich wie Marmor, doch auch hier ist weniger mehr. Zur Besenreinigung verwendest du am besten einen Besen mit weichen Naturhaarborsten. Marmor bekommt schnell Kratzer. Vermeide deshalb den Kontakt mit allen scharfkantigen Materialien. Achte darauf, dass Gäste keine Steine oder Sand auf den Fussboden tragen – schon kleinste Steinchen verursachen Kratzer, die wiederum dazu führen, dass die Oberfläche stumpf wird. Eine spezielle Naturstein-Dispersion, nach dem Reinigen aufgetragen, schützt die Flächen der Fliesen und Böden bis zur nächsten Grundreinigung.

Welche Reinigungsmittel sollte ich bei Marmor meiden?

Der Kalkstein ist äusserst säureempfindlich. Vermeide deshalb alle Putzmittel, die aggressiv auf die Flächen wirken könnten. Folgende Substanzen schaden der Oberfläche von Marmorfliesen und können eine Steinsanierung nötig machen:

  • sämtliche Säuren und Laugen
  • Kalkreiniger
  • alkalische Reiniger
  • Reiniger, die Tenside enthalten
  • Fruchtsäuren
  • Essig und Wein
  • Öl
  • Fett

Wie oft muss ich Marmorböden reinigen?

Grundsätzlich genügt es, wenn du die Marmorböden im Haus einmal täglich kehrst, um losen Schmutz zu entfernen. Sind Steinchen, Sand oder scharfkantige Partikel im Kehricht enthalten, kann dies der Oberfläche schaden. Für die feuchte Reinigung wischst du einmal pro Woche mit Wasser und Spiritus oder einem speziellen Marmorreiniger feucht durch. Ansonsten reinigst du nach Bedarf – Flecken in der Küche, zum Beispiel von Obst, Wein oder Kochzutaten, solltest du immer schnell aufnehmen, denn viele von ihnen greifen den Marmor an. Besonders Zitrone und Wein können hässliche Flecken auf dem Naturstein hinterlassen.

Marmorboden perfekt gepflegt: Wie bewahre ich den Glanz auf Marmor und Granit?

Sorgsame Reinigung und schützende Dispersionen bewahren den Glanz auf Natursteinböden für lange Zeit. Trotzdem kann es vorkommen, dass der Marmor im Lauf der Zeit seinen eleganten Glanz verliert. Dann gibt es die Möglichkeit, ihn zu polieren, Kratzer mittels Schleifen zu beheben und die Flächen zum Schutz zu kristallisieren. Auf keinen Fall empfehlenswert sind Haushaltstipps, die etwa ein Einreiben von Öl vorschlagen. Zuerst glänzt der Marmor wirklich hübsch – allerdings zieht Öl in den Stein ein und bindet dort anfallenden Schmutz. Binnen kürzester Zeit sieht der einst glänzende Marmor unansehnlich, grau und stumpf aus. Setze deshalb zur Sicherheit auf eine professionelle Marmor-Reinigung und entsprechende Pflegeprodukte. Wichtig ist vor allem: Schütze den Marmor vor unverträglichen Flüssigkeiten und scharfkantigen, massiven Gegenständen. Kratzer und Flecken aufgrund von angegriffenen Oberflächen lassen sich nämlich nicht mit dem Putzlappen entfernen, sondern erfordern ein erneutes Polieren oder gar ein Abschleifen.

Welche Hausmittel gibt es für die Marmorreinigung?

Marmorböden im Aussenbereich, also auf der Terrasse oder im Garten, setzen gelegentlich Moose, Algen oder Flechten an. Um die unerwünschten Gäste wieder loszuwerden, kannst du den Boden vorsichtig mit einem Dampfreiniger säubern. Allerdings solltest du diese Reinigung möglichst selten vornehmen, denn auch dadurch wird der Stein auf Dauer porös. Bei Hausmitteln, wie sie viele Ratgeber empfehlen, ist Vorsicht geboten, denn aufgrund seiner Empfindlichkeit gegenüber vielen Stoffen kann es schnell passieren, dass die Oberfläche an Glanz verliert. Säuren greifen den Stein an, Öl zieht ein und bindet Schmutz. Nutze also lieber Wasser und Neutralreiniger sowie speziell entwickelte Reinigungsmittel für Marmor. So erhältst du die Schönheit deiner Fliesen und Bodenplatten für viele Jahre. Flecken kannst du allerdings gefahrlos mit einer Mischung aus Wasser und Backpulver beseitigen – gründlich mit klarem Wasser nachspülen! Auch Schmierseife wird gern empfohlen: Sie ist neutral und kann daher tatsächlich auf Marmor verwendet werden.

Der Reinigungsvergleich für die Schweiz. Finde die besten Reinigungskräfte in deiner Nähe - mit Preisen und Bewertungen!

Das könnte dich auch interessieren

Sinnerscher Kreis einfach erklärt: seine Bedeutung und Anwendung für mehr Sauberkeit

Bei jeder Reinigung sorgen vier wichtige Faktoren dafür, wie gründlich sie gelingt. Das Zusammenspiel und die Abhängigkeit dieser Faktoren entscheidet über das Ergebnis, wobei du einzelne davon frei abändern kannst. Im Reinigungsprozess sind das die Zeit, die Chemie, die Temperatur und die Mechanik. Sie können genau aufeinander abgestimmt werden. Der gesamte Wirkungsmechanismus wird Sinnerscher Kreis genannt. Mehr darüber erfährst du hier.

Steinplatten reinigen – darauf ist zu achten

Für einen schönen und gut gepflegten Aussenbereich ist neben den üblichen Gartenarbeiten auch das Reinigen von Terrassenplatten wichtig. Je nachdem, aus welchem Material die Terrassenplatten bestehen, werden bei der Reinigung verschiedene Schritte und Reinigungsmittel verlangt. Eine Startgartenterrasse mit starkem Moos- oder Algenbefall lässt sich oft schon mit einer Bürste und Hausmitteln wie Soda reinigen, während andere Varianten andere Reinigungsmethoden benötigen. In diesem Artikel findest du nützliche Tipps und Tricks sowie Antworten auf die häufigsten Fragen rund um das Thema Terrassenplatten reinigen.

Geschirrspüler reinigen: Diese Haushaltstipps sollte man kennen

Der Geschirrspüler ist in der Küche zum unverzichtbaren Helfer geworden. Damit du lange Freude am Gerät hast, solltest du ihn in regelmässigen Abständen warten und reinigen. Immerhin sammeln sich auch hier ähnlich wie bei der Waschmaschine Kalkablagerungen im Inneren an. Dies kann die Reinigungsleistung stark beinträchtigen. Mit einer regelmässigen Reinigung kannst du die Lebensdauer deiner Geschirrspülmaschine aber auch erhöhen. Was beim Geschirrspüler Reinigen zu beachten ist, verrät dir der folgende Ratgeber.

Dank Hygienekonzept sicher in Beruf und Freizeit

Mit einem durchdachten und praktikablen Hygienekonzept wird das Risiko einer Infektion mit viralen oder bakteriellen Erkrankungen deutlich reduziert. Profis in der Umsetzung und Organisation der Hygienevorschriften finden sich überall dort, wo mit Nahrungsmitteln hantiert wird, in der pharmazeutischen Industrie, bei Herstellern von Hygieneartikeln sowie im medizinischen Bereich, insbesondere in Klinikbetrieben. Ein Hygienekonzept geht weit über eine gründliche Nassreinigung von Räumen hinaus. In Checklisten werden die örtlichen Besonderheiten berücksichtigt und in Kursen zu den einschlägigen Hygienevorschriften regelmässig wiederholt. Mit der Vorlage oder Ausgabe von Merkblättern werden beteiligte Personen immer wieder zur Selbstkontrolle und zur Einhaltung des Hygienekonzepts angehalten.

Partikelfilter reinigen: Selbst Hand anlegen oder eine Werkstatt besuchen?

Ein Partikelfilter ist in allen Dieselfahrzeugen verbaut. Hier dient er dazu, die Abgase im Auspuff zu reinigen und so die Luftverschmutzung so gering wie möglich zu halten. Denn der Russ schadet nicht nur der Umwelt, sondern kann auch in deine Atemwege gelangen. Kaum vorstellbar, aber bis zum Jahr 2003 wurden noch keine solchen Filter serienmässig verbaut. Heute sind sie Standard, halten aber natürlich auch nicht ewig. Irgendwann verstopft der Filter und du musst den Partikelfilter reinigen. Mit ein wenig Geschick kannst du das auch selbst erledigen und musst dich nicht in die Werkstatt begeben.

Dampfabzug reinigen – so geht es richtig

Eine klassische Dunstabzugshaube befindet sich heute in fast jeder Küche. Beim Kochen entfernt sie zuverlässig Gerüche und Rauch, die durch den Dampf entstehen, und sorgt somit für ein angenehmes Klima. Dies gilt jedoch nur, solange die Dunstabzugshaube auch sauber ist. Ist sie stark verschmutzt, dann riecht oft nicht das Essen an sich, sondern vielmehr die Dunstabzugshaube. Dieser Dampf ist jedoch oft alles andere als angenehm. Wie du deine Dunstabzugshaube richtig sauber bekommst und welche Tipps du dabei beachten kannst, erfährst du in diesem Artikel.